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Türkei - Land und Leute => Türkei - Gesundheit - Beauty! => Thema gestartet von: kukisoft am 02. Juni 2008, 13:07:11
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Tödliche Zeckengefahr in der Türkei
Auch hier zu Lande ist ein Zeckenbiss durchaus keine harmlose Angelegenheit, doch in der Türkei kann ein solches Ereignis zurzeit sogar tödlich enden.
Der Grund: Insbesondere in der Provinz Anatolien sind viele Zecken mit dem gefährlichen Erreger des Krim-Kongo-Fiebers infiziert. Laut Angaben des Tropeninstituts in Rostock führt diese Erkrankung beim Menschen zu inneren Blutungen und endet bei der Hälfte der Krankheitsfälle tödlich.
Dieses Jahr ging bereits das Leben von sechs Menschen auf das Konto des Erregers, im vergangenen Jahr kam es zu 150, durch den Virus verursachte, Erkrankungen.
Quelle:
http://magazine.web.de/de/themen/gesundheit
War auch schon mal betroffen und deshalb bei dem Thema besonders sensibel - war allerdings zuhause und ohne große FOLGEN.
Manfred ( Kukisoft )
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Ja, sind da auch sehr Sensibel bei desem Them, sind zum Glück alle gegen Zecken geimpft.
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...hilft da die normale Zeckenimpfung? o.O
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Gegen FSME gibt es einen wirksamen Schutz: Wer in den Risikogebieten lebt, oder dort Urlaub machen möchte, sollte sich unbedingt impfen lassen. Die Behandlung besteht aus drei Teilimpfungen. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von zwei bis zwölf Wochen. Danach besteht bereits ein Schutz von mehr als 90 Prozent. Neun bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung erfolgt die letzte. Der Schutz beträgt dann nahezu 100 Prozent. Nach drei bis fünf Jahren sollte die Impfung aufgefrischt werden. Tipp: Urlauber sollten rechtzeitig an einen Impfschutz denken und sich bei ihrem Arzt informieren.
Quelle:
http://www.manager-magazin.de/life/gesundheit/0,2828,553754-2,00.html
LG
Manfred (Kukisoft)
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Gegen die Hyalomma-Zecke, welche das Krim Kongo Virus überträgt, gibt es keinen Impfschutz. Krim Kongo wird symptomatisch behandelt, wob bei die Letalität zwischen 2% und 50% liegt, die Krankheit kann aber auch Symptomlos verlaufen
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Nochmal lokale Infos:
Die Zahl der Erkrankungen an Krim-Kongo hämorrhagischen Fiebers in der Türkei steigt weiterhin an.
Die meisten Fälle im Nordosten des Landes wurden aus dem Kelkit Tal berichtet (Provinzen: Tokat, Sivas, Gumushane, Amasya, Yozgat und Corum). Von den beliebten Touristenorten an der Mediterranen Küste der Türkei wurden bislang keine Erkrankungen gemeldet
Übertragen wird das Krim-Kongo-hämorrhagische Fieber durch Zecken oder bei Schlachtarbeit an infizierten Tieren oder auch direkt von Mensch zu Mensch nach Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen.
Da vor allem Menschen erkranken, die entweder mit Tieren arbeiten oder auf engem Raum mit ihnen leben, besteht nur bedingt eine Gefahr für Touristen.
Empfehlungen für Reisende: Da es zur Zeit keine vorbeugende Impfung gegen die Erkrankung gibt und die Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) nicht gegen das Krim-Kongo-Fieber schützt, sollten Maßnahmen zur Vermeidung eines Zeckenstichs getroffen werden. Zu den allgemeinen Schutzmaßnahmen zählen das Verwenden von Insektenschutzmitteln, das Tragen langer Kleidung, das Meiden typischer Zeckenlebensräume sowie das Absuchen des Körpers nach dem Aufenthalt in der Natur. Im Falle eines Zeckenstichs sollte man einen Arzt aufsuchen.
Quelle:
Reise- und Sicherheitshinweise
Auswärtiges Amt Stand: 02.06.2008
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Diese kleinen Viecher ... aber ich habe Respekt.
Mein Sohn war mal auf einem Kindergeburtstag, welcher im Wald gefeiert wurde.
Abends hatte ich den Jungen in der Wanne sitzen und dachte: "Was ist denn das ? "
In seinen ganzen Körper hatten sich Zecken gebissen. Es war soo schlimm, dass wir zur Ersten Hilfe ins Krankenhaus sind.
Er hatte so viele Zecken, wir bekamen sie einfach nicht raus. Am Körper, auf dem Kopf ....
Damals waren wir unwissend, aber auch das Krankenhaus hat ihn nicht preventiv behandelt.
Wir hatten wohl Glück, Borreliose war noch selten.
Paar Jahre später hatte meine Mutter eine Borrelioseinfektion am Arm. Der rote Kreis auf der Haut hat sie veranlasst, den Arzt aufzusuchen.
2 Antibiotikakuren, auch sie hatte Glück. Damals noch belächelt, sind viele Menschen vorsichtiger geworden.
Wenn Kinder im Gestrüpp kriechen oder im Gras tollen ....
Ich hab mir beim Pilzesuchen mal 2 Zecken eingefangen, das macht keinen Spass mehr ....
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ne heidi es macht keinen spass mehr, da hast du recht! ich hab das gefühl, dieses jahr ist es eine richtige plage, die sind üüüüberall.
die tiere sind alle mit frontline behandelt, die zecken beissen sich nicht fest, aber sie haben sie trotzdem im fell, es ist echt eklig und widerwärtig! du kannst nirgends wo mehr laufen, krabbeln sie an den schuhen.....überall :hieb:
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Ja ist schon die Hölle dieses Jahr, echt zum :kotz:, trotz Frontline im Fell unserer 2 Katzen haben die Stubendiescher trotzdem immer noch welche, letztes Jahr war das noch nicht so schlimm
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Lebensgefährliche Zeckenbisse
In der Türkei ist das von Zecken übertragene, lebensgefährliche Krim-Kongo-Fieber erstmals in der Gegend um die Urlauberstadt Antalya am Mittelmeer festgestellt worden.
Eine 26-jährige Frau werde wegen des Verdachts auf die Krankheit behandelt und schwebe in Lebensgefahr, berichtete die türkische Presse unter Berufung auf einen Arzt im Universitätskrankenhaus von Antalya. Auch ein Mediziner, der mit der Patientin in Kontakt gekommen sei, werde wegen des Verdachts auf eine Erkrankung untersucht.
In diesem Jahr sind nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums 23 Menschen am Krim-Kongo-Fieber gestorben. Die vor allem in Zentralanatolien verbreitete Krankheit breitet sich offenbar auf andere Landesteile aus.
Mit Beginn des Sommers haben sich die Fälle von Zeckenbissen in der Türkei dramatisch erhöht. Insbesondere nach sonnigen Wochenenden, wenn hunderttausende Türken das schöne Wetter für Picknicks im Wald nutzen, melden die Krankenhäuser einen starken Andrang von Patienten.
Das Krim-Kongo-Fieber erhielt seinen Namen, weil es erstmals auf der Krim und im Kongo festgestellt worden war. Die Krankheit wird von Zecken übertragen, geht mit hohem Fieber und teilweise auch starken Blutungen einher und verläuft in vielen Fällen tödlich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist unter anderem durch Speichel möglich. In der Türkei tritt das Krim-Kongo-Fieber seit einigen Jahren auf. Die Zeitung "Milliyet" meldete, im vergangenen Jahr seien in der Türkei 33 Todesopfer registriert worden. Türkische Wissenschaftler seien zuversichtlich, in etwa drei bis vier Jahren einen Impfstoff anbieten zu können.
Quelle : ntv