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Türkei - Land und Leute => Türkei - Gesundheit - Beauty! => Thema gestartet von: kedi am 05. Juni 2009, 17:10:15
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Wer chronisch krank ist, muss nicht automatisch auf eine Urlaubsreise verzichten. Betroffene sind allerdings oft unsicher, ob sie sich den Strapazen einer Reise unterziehen sollen und ob sie überhaupt verreisen dürfen. In den meisten Fällen gilt: Wenn man besondere Vorsichtsmaßnahmen beachtet und die Reise gut plant, spricht nichts gegen einen Erholungsurlaub.
Reisetauglichkeit abklären
"Mit einer gründlichen Vorbereitung fährt und fliegt es sich einfach besser und sicherer", sagt Dr. Joachim Huber, Facharzt für Innere Medizin und Fliegerarzt in Wien: Huber und warnt chronisch Kranke davor, Urlaub "ins Blaue" zu machen. Als ersten Schritt sollte man unbedingt seine Reisetauglichkeit medizinisch abklären lassen - am besten sechs Wochen vor der beabsichtigten Reise. Besprechen Sie mit dem Hausarzt oder eventuell einem Fliegerarzt, ob die geplante Reise durchgeführt werden darf oder ob eine Verschlimmerung der Leiden zu befürchten ist. Ein Flug, ungewohntes Klima, fremde Kost oder starke körperliche Beanspruchung können sich negativ auf die Krankheit auswirken.
Ärzte sollen aufklären und helfen
Über die Rolle der Ärzte im Umgang mit Reisewünschen ihrer chronisch kranken Patienten sagt Huber: "Ärzte sollen nicht vorschnell Flug- oder Reiseverbote aussprechen, sondern im Team mit Fachkollegen, Psychologen, Schmerzambulanzen und Reisegesellschaften alles tun, damit ihre Patienten die Reise - gut vorbereitet - antreten können. Dort aber, wo ein unzumutbares Flugrisiko aufscheint, sind Patienten und deren Angehörige jedoch konsequent auf die Gesundheitsfolgen, aber auch auf die exorbitanten Kosten einer vorzeitigen Landung des Flugzeuges und andere versicherungsrechtliche Folgen aufmerksam zu machen."
Chronische Erkrankungen
Bei Patienten mit Herz- bzw. Atembeschwerden in Ruhe und bei leichten Anstrengungen sowie Menschen mit Atemnot, Lungenhochdruck und bestimmten Gefäßerkrankungen kann laut Dr. Huber Reiseunverträglichkeit vorliegen. Patienten mit schweren Überleitungsstörungen oder ventrikulären Arrhythmien sollten vor geplanten Reisen immer eine fachärztliche Risikoeinschätzung einholen.Dr. Huber empfiehlt Patienten bei einem der folgenden Symptome oder Erkrankungen unbedingt vor der Buchung einer Flugreise mit einem Facharzt zu sprechen: bei Durchfall, Harnproblemen, Gallen- oder Nierensteinen, Tumorerkrankungen, Hämorrhoiden, Leistenbruch oder Narbenbruch. Nach Operationen sollte man mit dem Operateur oder einem Flugarzt sprechen, wann und unter welchen Bedingungen Fliegen möglich ist. Bei Zweifel an der Reise- bzw. Flugtauglichkeit muss rechtzeitig vor der Reise eine genaue ärztliche Untersuchung erfolgen.
Urlaub gut vorbereiten
Bestätigt der Arzt die Reisetauglichkeit, dann gilt es den Urlaub gut vorzubereiten. Mithilfe seines Arztes sollte ein Patient einige spezielle Reiseunterlagen zusammenstellen: eine kurze schriftliche Zusammenfassung der Krankengeschichte, ein mehrsprachiges Attest, eine Liste der benötigten Medikamente, die Verordnung der Arzneimittel, eine Kopie des Rezepts, die Telefonnummer des behandelnden Arztes sowie Namen, Adressen und Telefonnummern von Ärzten oder Kliniken am Urlaubsort. Manche Medikamente können beim Zoll Probleme bereiten. Daher ist eine Bescheinigung eines Mediziners über die Erkrankung und die dafür nötigen Medikamente in der jeweiligen Landessprache oder in Englisch hilfreich.
Wahl des Reiseziels
Bei der Wahl des Urlaubsortes sollte man folgende Punkte bedenken: Klimatische Verhältnisse Ist das Gelände hügelig oder eben? Wie weit ist es vom Hotel zum Strand, wie sind die Einkaufsmöglichkeiten? Gibt es vor Ort einen Arzt mit Deutschkenntnissen, eine Apotheke, ein Krankenhaus? Im Hotel: Gibt es einen Aufzug?
Genaue Planung
Bei Gehbehinderung sollte ein spezieller Sitzplatz gebucht werden. Alle nötigen Medikamente mit an Bord nehmen! Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten in ausreichenden Mengen mitgenommen werden. Alle wichtigen Formulare und Bescheinigungen zusammen mit den Medikamenten griffbereit ins Handgepäck geben. Bei Langstreckenflügen lockere Kleidung, Socken, wärmenden Schal und Pullover mit an Bord nehmen. Therapie weiterführen und Tabletten konsequent weiterhin einnehmen. Über notwendige Impfungen rechtzeitig (mehrere Wochen vor Reiseantritt) informieren und diese durchführen. Bei der Auswahl des Hotelzimmers sollte man darauf achten, dass ein Kühlschrank im Raum ist. Zahlreiche Medikamente vertragen keine Hitze und sind im Kühlschrank zu lagern.
Begriffserläuterung:
Der Begriff "Fliegerarzt" bezeichnet umgangssprachlich einen Arzt, der behördlich bestellt ist, um etwa Flugtauglichkeitszeugnisse auszustellen. Der Fliegerarzt ist aber auch der Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Fliegertauglichkeit von Patienten.Dr. Thomas HartlJuni 2009Foto: Bilderbox
Quelle (http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/forumgesundheit/art12300,192857)
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Von Werner wissen wir, dass Krankenhausaufenthalte für ihn aufgrund seiner schweren Erkrankung nichts ungewöhnliches sind und er mit der Behandlung in der Türkei durchaus zufrieden ist, sonst würde er nicht zum wiederholten Male die Dialyse dort in Anspruch nehmen.
Musste noch jemand mal den Hotelarzt konsultieren, oder gar ins Krankenhaus und welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?
Gruß, Kedi
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war des oefteren beim zahnarzt in der tuerkei, nachdem es horrormaessig anfing, habe ich jetzt eine sehr gute zahnaerztin in manavgat gefunden!
auch musste ich schon 2 / 3x zum hotelarzt , war alles ok, und nichts besonderes, hatte nur einmal atemnot wegen meinem astma, einmal eine unterzuckerung vom feinsten, da waere ich fast ins krankenhaus gekommen, konnte aber noch aufgepaeppelt werden! vielleicht war es auch die starke angst vor krankenhaeusern!
und einmal waren es starke halsschmerzen, hatte eine dicke mandelentzuendung!
zum glueck musste ich noch nie ins krankenhaus!
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Ich hab mir mal in der Apotheke (!) eine Spritze wegen einen steifen Halses verpassen lassen. Ansonsten hatte ich bisher keine Wehwehchen.
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In der Apotheke :o, dürfen die das?
Ich habe mal hier vom Arzt so eine Spritze bekommen, nach einer knappen Stunde spürte ich meine Beine nicht mehr und bin im Laufen zusammengeklappt. Wenn mir dass in der Türkei passiert wäre, nachdem ein Apotheker Hand angelegt hätte, ich wäre tausend Tode gestorben vor Angst :o
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In der Apotheke :o, dürfen die das?
Offiziell nicht. Aber das Thema Türken und Gesetze hatten wir ja schon öfters. :o: Bei einer Spritze erschien mir das Risiko kalkulierbar, und ich hatte keine Lust, einen Arzt aufzusuchen.
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Bis auf Zahnarzt bin ich auch immer verschont geblieben.....und um dieses Risiko zu minimieren gehe ich nun regelmässig vor jedem Urlaub zur Kontrolle....
Muss aber auch dazusagen das ich eh erst immer zum Arzt gehe wenn ich schon halbtot bin.... :-\ :-\
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ich habe bisher in der TR noch kein Krankenhaus als Patient erlebt - vor zwei Jahren hat man mir dringend Empfohlen mit den Problemen heim zu fahren, ich habe aber von ner Bekannten gehört, dass das Problem genau so gut in Antalya gelöst wurde! Statt dessen habe ich mich mit dem betrügerischen Reiseleiter von Alltours um einen Heimflug gestritten! Irgendwie hoffe ich den Typen im Winter dort wieder anzutreffen -der bekommt dann richtig Spaß!
Uschis Lebensgefähre ist mal ne Woche wegen Herz/Kreislauf Problemen in Manavgat in der Klinik gewesen, aber ansonsten blieben wir fit.
Werner
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Uschis Lebensgefähre ist mal ne Woche wegen Herz/Kreislauf Problemen in Manavgat in der Klinik gewesen, aber ansonsten blieben wir fit.
Wie waren die Erfahrungen in der Klinik?
Kannst du uns dazu was berichten, Werner?
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Uschis Lebensgefähre ist mal ne Woche wegen Herz/Kreislauf Problemen in Manavgat in der Klinik gewesen, aber ansonsten blieben wir fit.
Wie waren die Erfahrungen in der Klinik?
Kannst du uns dazu was berichten, Werner?
Absolut TOP, Behandlung und Pflege erster Güte! Nur leichte Spachprobleme ... aber das kenne ich selbst zur Genüge!
Bei meiner Bekannten kam raus, dass die Operation gleich gut war wie in Deutschland - nur der Aufenthalt in der Klinik war länger als daheim!
Werner
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Eine Bekannte wurde in Alanya am Blindarm notoperiert. Sie war auch sehr zufrieden mit der medizinischen Behandlung und Betreuung.
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Ich weiss nicht aber ich hab vor nix nen grösseren Horror als vorm Krankenhaus und dann auch noch im Ausland.....heule ja schon Rotz und Wasser und wehre mich mit Händen und Füssen wenn sie mich hier mal stationär haben wollen-das ist für mich wie ein kleines bisschen tot sein.... :-\ :-\
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Ich vertraue Bülent ja ungemein, aber mit ner Spritze dürfte er mir nicht zu nahe kommen! Spritzen, da bin ich fies für!!! Was habe ich mcih letzten Winter geärgert. Meine Test vom Gerinnungsfaktor im Blut konnte nicht über die Maschine rausgezogen werden. So mussten die werni einmal die Woche zur Nadel greifen! Und das bei meinen schlechten Venen! Daheim wird der gleiche Test ähnlich wie der Zuckertest gemacht.
Werner
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In der Apotheke :o, dürfen die das?
Offiziell nicht. Aber das Thema Türken und Gesetze hatten wir ja schon öfters.
Wer sagt das?
Ich habe in mehreren Apotheken die Auskunft erhalten, dass der Apotheker/die Apothekerin spritzen darf, aber nicht i.V. Die "offiziell nicht"-Position gilt soweit ich weiß für das Verkaufspersonal.
Mir sagte das derjenige, der mich gespritzt hatte. Angeblich der Inhaber der Apotheke.
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abrakadrabra intramuskullär würd ich mit auch spritzen lassen macht schließlich jede Arzthelferin hier auch :pfeif:
hatte mit die umliegenden Krankenhäuser angesehn ,falls ich wieder ne Gallenkolik bekäme
ich hab eigentlich nicht weniger Vertrauen als hier in Kliniken werni
:ciao: sally
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werni nee die Homepages der privaten ;) ;)
:pfeif: sally
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ich habe beide, also staatliche und private kliniken schon kennengelernt!
das staatliche, als eine freundin am strand von einem hund gebissen wurde und wir sofort mit dem taxi nach manavgat gerast sind, wegen einer tollwutspritze.......der taxler setzte uns einfach beim staatlichen ab.......hüüülfe! der doc kam mit kippe in der gusche......beäugte andere, die am gang sassen mit schnittverletzungen wo dann die asche in die wunde fiel.......da sind wir rückwärts wieder raus und ins akdeniz gedüst!
im akdeniz selber war ich dann aber auch schon selber gelegen, nachdem ich nach einer langen nacht im oxyd auf dem nachhauseweg zwischen side und sorgun mit dem motorrad die kurve nicht gekriegt habe und die böschung runter bin :lieb: die betreuung und versorgung war nicht anders als hier!
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Werner, im Gegensatz zu Krankenhäusern und Arztpraxen kommt dir in einer Apotheke niemand mit einer Spritze "zu nahe". Die Dinger kommen nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden zum Einsatz. werni
Aus sehr guten Gründen würde dieser Wunsch nie ausgesprochen werden!!!!! :o:
Werner
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Wir waren mal in Alanya bei einer Augenärztin. Mein Mann hatte einen Splitter im Auge.
Er hatte voll Panik, aber wir haben da echt nur was Gutes erlebt.
Es war eine junge Augenärztin, die Englisch sprechen konnte und eine sehr gute Behandlung gemacht hat.
Mein Mann hat öfter berufsmäßig Splitter im Auge und er sagte hinterher, dass es noch nie jemand so gut gemacht hätte.
Als wir in die Praxis kamen, haben wir erst einen Schock bekommen. Lauter bäuerliche Türken im Wartezimmer. Eine Frau hatte ein Huhn ( ! ) auf dem
Schoß. Unsere Sorgen waren groß.
Aber das Behandlungszimmer war groß, modern, weiß, steril und wischte unsere Sorgen gleich weg.
Zu unserm Sohn mußte mal nachts im Hotel ein Arzt kommen.
Er kam schnell, sprach gut Deutsch und war total nett. Er gab unserem Sohn eine Spritze, die auch gut half und alles war prima.
Wir haben keine Angst mehr vor Krankheit in der Türkei.
Besonders ich, die ich chronisch krank bin und evtl. mal Kortisoninfusionen dort benötigen könnte. Da bin ich ganz locker.
LG
evi
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Ich brauchte bisher nur ein mal ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, und das war 1993. Damals war ich mit der Behandlung vom Hotlearzt und auch mit der Untersuchung in einem privaten Krankenhaus in Alanya zufrieden. War zum Glück auch nur eine kleiner Verletzung am Fuß. Aber nach dieser Erfahrung sind wir noch beruhigter in die Türkei gereist, zumal unsere Kinder damals noch klein waren.
Beim Zahnarzt war ich vor zwei Jahren mal mit unseren türkischen Nachbarn. Am Eingang mussten wir uns diese Plastikschoner über die schuhe ziehen. Ich hatte den Eindruck, dass Doc's Wohnzimmer auch gleich als Wartezimmer fungierte :), das Behandlungszimmer unterschied sich allerdings in keinster Weise von den Arztpraxen hier in Deutschland.
Kedi