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Türkei - Land und Leute => Türkei - Gesundheit - Beauty! => Thema gestartet von: Barbara06 am 27. Dezember 2009, 11:24:11
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Hallo !
Wir haben ja nun den Fall das ein Bekannter seit fast 4 Wochen in Side auf der Intensivstation liegt.
Nun haben wir uns mal erkundigt was ein Rücktransport kostet wenn man ihn auf eigene Gefahr,also ohne Zustimmung der Ärzte ,durchführt......ein Rücktransport kostet 21.000.- Euro !! haarig haarig haarig und wird dann natürlich auch nicht von der RV getragen....
Ich kann wirklich nur jedem raten eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport abzuschliessen und auch mal genau durchzulesen,wie die Konditionen sind.....
LG babs
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Nee klar Harabeli-wollte auch nur mal in Zahlen deutlich machen wie teuer so etwas ist für den Fall das man gar keine Versicherung hat !
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Ganz wichtig: Schaut in die Versicherungsbedingungen! Die meisten Versicherer erstatten nur die Kosten eines medizinisch notwendigen Rücktransports, einige wenige auch die eines medizinisch sinnvollen Rücktransports.
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Edgar das scheint mir aber ein ganz feiner ,wenn auch wichtiger Unterschied zu sein...
hast Du eine genaue Abgrenzung bzw. Definition zur Hand ?
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Medizinisch notwendig ist er dann, wenn eine Behandlung vor Ort nicht oder nicht adäquat möglich ist. Da es aber weltweit fast keinen Urlaubsort gibt, an dem nicht mindestens stationäre Grundversorgung erfolgen kann, hat der Versicherte nicht die Möglichkeit, selbst über den Rücktransport zu bestimmen. Ärztlich angeordnet bedeutet, dass der behandelnde Arzt vor Ort den Rücktransport anordnen muss. Allerdings haben Ärzte durchaus ein wirtschaftliches Interesse am Patienten und schicken ihn nicht gerne nach Hause.
Nun legen neue Bedingungen die Möglichkeiten für den Rücktransport so fest, dass der Patient ein Mitbestimmungsrecht für den Rücktransport hat. Dieser kann demnach dann stattfinden, wenn er medizinisch sinnvoll und vertretbar ist. Vertretbar ist der Rücktransport dann, wenn der Patient transportfähig ist. Medizinisch sinnvoll ist er, wenn die Heilchancen zu Hause besser sind als im Urlaubsland. Das kann schon dann der Fall sein, wenn man wieder in der gewohnten Umgebung ist oder, wie etwa bei schwerkranken Patienten, die Ansprache am Heimatort in der Muttersprache erfolgt.
Quelle: artikel-online.de
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Mensch Hase - Du bist spitze ! koenig koenig
Danke :kuss:
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Der ADAC Plus Schutzbrief beinhaltet auch diese Versicherung :o:
LG Tom-Pit
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Ja. Aber unbrauchbar:
Wenn Sie im Ausland schwer erkranken oder erheblich verletzt werden, organisiert der ADAC-AmbulanzService, im Bedarfsfall, Ihren Rücktransport in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt. Falls erforderlich, bringen wir Sie per Ambulanz-Jet nach Deutschland zurück. Die Kosten übernehmen wir in voller Höhe.
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Tja das war in Fachforen ein häufiges Problem und die effektivste Lösung ist die Mitgliedschaft in der Rettungsflugwacht. Die wären auch im Zweifelsfall die Einzigen die den Rücktransport im Transplantationsfall übernehmen. DRF ist effektiver als der ADAC und billiger!
Werner
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Und was kostet eine solche Mitgliedschaft inbzw. bei der Flugwacht?
Gruss Gitte
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Kuckst Du hier: http://www.drf-luftrettung.de/foerdern-spenden.html (http://www.drf-luftrettung.de/foerdern-spenden.html)
Werner
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Na, aber das steht doch auch, [color=red Wenn Sie im Ausland verunglücken oder schwer erkranken und ein Rücktransport nach Deutschland als medizinisch sinnvoll angesehen und ärztlich angeordnet wird.][/color].., also das, was Edgar auch geschrieben hat.
Wo siehst du dann den Unterschied zum ADAC und anderen Vereinen, ich sehe ihn allenfalls im Preis? Oder habe ich ewas überlesen?
Gruss Gitte.......
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Wir hatten diese Diskussionen schon im Fachforum Dialyse Online, wo es um den konkreten Fall geht, dass während eines Urlaubes die Niere zur Verfügung steht. Das ist kein med. Notfall, aber auch nicht vorweg planbar und schon gar nicht absehbar.
Kein Versicherer würde den Rücktransport übernehmen, aber bei der DRF ist er im Preis drin!
Das gilt auch für anderer der spezifisichen Kollateralschäden (die ich auch hatte) und die vom ADAC und anderen nicht übernommen werden. So z.B. der Shuntverschluss wie ich ihn vor 2 Jahren hatte!
Das mag nun sehr spezifisch sein, aber für ich ist das sehr wichtig! Außerdem ist der ADAC beim Begriff Familienversicherung auch nicht auf dem Stand der Dinge ud nicht willens das zu ändern.
Werner
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Wir hatten diese Diskussionen schon im Fachforum Dialyse Online, wo es um den konkreten Fall geht, dass während eines Urlaubes die Niere zur Verfügung steht. Das ist kein med. Notfall, aber auch nicht vorweg planbar und schon gar nicht absehbar.
Kein Versicherer würde den Rücktransport übernehmen, aber bei der DRF ist er im Preis drin!
Da würde aber auch ein ganz normaler Rückflug reichen,oder?
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ne! in so einem fall zählt jede minute! da hat werner schon recht!
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Nicht immer ... aber im MediVac wird schon die Transplantation vorbereitet und man kommt fertig im Heli in der Klinik an und kann sofort in den OP.
Es geht ja um Zeitgewinn und da ist ein normaler Flug (incl. Origanisationszeit) zu lang.
Werner
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hab ich grundsätzlich was anderes behauptet?
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Aha,wusste ich nicht! Man lernt nie aus ! :dance:
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Ich habe ja im Moment Ruhe davor. denn ich bin abgemeldet und ab dem 13. Januar bin ich in Rufbereitschaft ... d.h. 24 Stunden das Handy griffbereit haben ... jederzeit kann der Anruf kommen ... und im Regelfall ist es mitten in der Nacht!
Werner
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Hatte hier im Forum schon einmal jemand den Ernstfall ?? :-\ :-\
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Mein vater ist vor einigen Jahren mal in Ungarn zusammengebrochen, Ursache unbekannt. Er wurde im dortigen KH ca. 2 Wochen lang behandelt, dann organierte der ADAC einen Rückflug mit einem Kleinflugzeug. Mit an Bord waren außer dem Piloten ein Arzt und ein Sanitäter, soweit ich mich erinnere. Mein Vater hatte den ADAC Superschutzbrief.
Angelika
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Also,hab erst jetzt hineingeschaut und kann aus Erfahrung mit meinem Mann in Tunesien berichten. Erkrankung innerhalb von 2 Tagen an einer aufsteigenden Lähmung mit Atem- und Herzstillstand. Einweisung Krankenhaus Nabeul, ADAC hat sofort Kontakt mit Ärzten aufgenommen, da man dort die Diagnose nicht stellen konnte nur eine Reanimation durchführte, stellten die ADAC Ärzte in Deutschland aufgrund der Blutuntersuchungsbefunde eine Ferndiagnose, Guillian-Barreè-Syndrom. Sie veranlaßten sofort Rückflug mit Sani-Flieger des ADAC, mit zwei Ärzten an Bord und hatten auch das helfende Medikament aus dem Bundesdepot nach Berlin fliegen lassen. Als mein Mann in Berlin ankam stand Sanker am Flughafen und die Ärzte im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn waren auf den Patienten vorbereitet. Ich, noch in Tunesien, wurde zweistündlich telefonisch vom ADAC über die erfolgten Maßnahmen und den gesundheitlichen Zustand meines Mannes informiert. Weiterhin wurde für mich über den ADAC der nächstmögliche Flug nach Deutschland gebucht und da dieser nur nach Leipzig möglich war, stand dann in Leipzig ein Taxi für mich bereit welches mich umgehend nach Berlin in das Krankenhaus zu meinem Mann brachte. Diese Erfahrung, die für mich so hilfreich, aber auch beeindruckend war möchte ich gerne weitervermitteln und sagen, ADAC besser kann es wohl nicht gehen. Außerdem schrieb mich der ADAC noch nach 3 Monaten an und bat mich, die mir entstandenen Unkosten in Tunesien durch Telefonate und Taxikosten einzureichen, damit sie mir erstattet werden können. Daran hatte ich selber nicht mehr gedacht. Die Gesamtrechnung, d.h. eine Abrechnung der Krankenhauskosten in Tunesien und des Sanirückfluges , sowie meine Taxikosten Leipzig-Berlin betrugen 19.485 €. Diese Abrechnung ging mir vom ADAC zur Information zu.