Anders als bei "flugtypischen" Unfällen wird der Fall dann aber nach dem Recht des Landes beurteilt, in dem das Flugzeug registriert ist.
oh, sollte man sich in solchen Fällen einen Ami Flieger aussuchen :D, ob es dann ein paar Milliönchen gibt???
:D Gitti dann brauchen wir keinen Golfplatz mehr :D
Wer bei einem Flug durch einen "nicht flugtypischen Unfall" verletzt wird, kann Schadenersatz gegen die Fluggesellschaft geltend machen. Anders als bei "flugtypischen" Unfällen wird der Fall dann aber nach dem Recht des Landes beurteilt, in dem das Flugzeug registriert ist.
Zu diesem Schluss kam das Landgericht Frankfurt am Main im Fall der Stewardess einer ägyptischen Fluggesellschaft, die einer deutschen Passagierin heißen Kaffee über Bauch und Beine geschüttet hatte. Die Touristin trug Verbrennungen zweiten Grades davon und verlangte umgehend von der Fluggesellschaft Schadenersatz und Schmerzensgeld.
Die gewissenhaften Richter des Frankfurter Landgerichtes konsultierten das Warschauer Luftverkehrs-Abkommen, das eine vereinfachte Abwicklung von Schadenersatzansprüchen ermöglicht. Nach dem Abkommen muss eine Fluggesellschaft für körperliche Schäden infolge typischer Gefahren des Luftverkehrs haften. Nun kann aber eine Kaffee-Verbrennung auch außerhalb eines Flugzeuges stattfinden. Anzuwenden war damit nationales Recht und somit das Recht des Staates, dessen Hoheitszeichen das Flugzeug trug.
Die Frankfurter Richter entschieden nach ägyptischen Recht, dass die Fluggesellschaft für das Verschulden ihrer Flugbegleiterin Schadenersatz und Schmerzensgeld zu leisten habe.
(Landgericht Frankfurt/M., Az.: 2-01 S 182/01)