Schritt für Schritt Anatolien
Jeder Fleck in Anatolien mit seiner jahrtausende alte Zivilisationsgeschichte verfügt über unvergleichbare natürliche und historische Werte. Möchten sie diese Werte ebenfalls gesehen haben, so schauen sie einfach mal in...
Der Ort, wo Natur und Geschichte ineinander überfließen
In der kappadokischen Region vervollständigen sich Natur und Geschichte, wie nirgends sonst auf der Welt. Kappadokien ist sowohl hinsichtlich ihrer hervorragenden Naturlandschaft und geologischen Formationen als auch ihrer historischen Vergangenheit eines der wichtigsten Studien- und Reiseorten der Gegenwart. Das kappadokische Gebiet umfasst heute die Provinzen Nevsehir, Aksaray, Nigde, Kayseri und Kirsehir. In einem engeren Gebiet bei Üçhisar, Ürgüp, Avanos, Göreme, Derinkuyu, Kaymakli, Ihlara und deren naher Umgebung befindet sich die Felsenlandschaft von Kappadokien. In dieser kappadokischen Felsenlandschaft haben geologische Vorgänge die Peribacalari (Feenkamine) hervorgebracht, die im Altertum von den Einheimischen ausgehöhlt zu Häusern und Kirchen umgebaut und mit Fresken geschmückt wurden und uns nun die
Freilichtmuseum; Ephesus

Ephesus, eines der wichtigsten Zivilisationszentren der Antike, ist heute ein wichtiger Reiseort mit ca. 1,5 Millionen Besuchern im Jahr. Der größte Artemis-Tempel der alten anatolischen Göttermutter Kybele befindet sich in Ephesus. Dieser Tempel wird als eines sieben Weltwunder angesehen. Die Erstsiedlung vom antiken Ephesus in der heutigen Stadt Selçuk bei Izmir reicht bis in das Jahr 6000 v.Ch. also bis in den Jungsteinzeit hinein. Das heute besichtigte Ephesus aber wurde von Lysimakhos, eines der Generäle vom Alexander dem Großen gegründet. Ephesus, eines der wichtigsten Zentren des Altertums hat im laufe seiner
Götterberg: NEMRUT

Der Schnittpunkt der östlichen und der westlichen Zivilisationen in 2150 m Höhe an einer prächtigen Pyramide, Nemrut, das achte Weltwunder, ist mit seinen bezaubernden Statuen von nahezu 10 m Höhe und meterlangen Inschriften eines der Weltkulturerbe der UNESCO. Nemrut Berg ist neben seinen Riesenstatuen und Grabdenkmälern auch als ein Ort mit dem schönsten Sonnenaufgang und Sonnenuntergang der Welt interessant. Jedes Jahr besteigen tausende von interessierten den Nemrut Berg, um sich am Sonnenaufgang und -untergang zu erfreuen. Nemrut Berg, von UNESCO als Weltkulturerbe deklariert, ist mit Werken der kommagenischen Zivilisation in der Umgebung ein wichtiger Nationalpark des Landes. Riesenstatuen und der Tumulus auf dem Nemrut Berg, Arsameia (Alte Zitadelle), Yeni Kale (Neue Zitadelle), Karakus Tepesi (Karakus Hügel) und Cendere Brücke befinden
Paradies; PAMUKKALE

Karahayit Thermalbad ist der meistbesuchte Thermalanlage von Pamukkale und befindet sich 5 km nördlich von Pamukkale in der Ortschaft Karahayit. Kuriert werden an diesen Thermalquellen Herz-, Gefäßerkrankungen, hoher Blutdruck, Rheuma, Ischias, Haut-, Nervenleiden sowie dermatologische Beschwerden wie Krätze, Juckreiz. Die Thermalbäder von Pamukkale befinden sich 18 km vom Stadtzentrum entlegenem Gebiet der antiken Stadt Hierapolis. Die aus den karstischen Gebieten herausquellenden kalkhaltigen Wässer bilden die meistens weiße und an Baumwollballen erinnernde Kalksteinterrassen, eben die Travertinen von Pamukkale. Die seit der Antike bekannte Heilwirkung der Thermalwässer von Pamukkale wurde nach Jahrhunderten auch wissenschaftlich nachgewiesen. Um die Thermalquellen fanden im Altertum religiöse Zeremonien und Feiern
KONYA; Stadt von Mevlana
Konya, eines der ersten Siedlungen der Menschheitsgeschichte birgt die Spuren zahlloser antiker Zivilisationen und ist eine Stadt mit Museumseigenschaften. Konya mit zahllosen Geschichts- Kultur- und Naturreichtümern ist auch durch die hier aufgewachsenen islamischen Gelehrten bekannt. Konya liegt seit dem Altertum auf wichtigen Wegen. In der antike war sie eines der wichtigsten Handels- und Übernachtungszentren der Seidenstrasse. Der Mevlana Kloster dient heute als Museum und wird von Besuchern überstürmt. Auch in der nordwestlich des Stadtzentrums gelegenen Stadt Ilgin sind Thermalbäder und Heilquellen aus der römischen Zeit, antike Moscheen und große antike Basare vorhanden.
Quelle: Antalya Times