19. September 2017, 14:19:56

Reiseland Türkei - Deine Infocommunity!


Autor Thema: Rauchverbot!  (Gelesen 68438 mal)

Antwort #30
am: 21. November 2007, 06:33:41

Offline Ute13

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Friedhof für Kneipen und Raucher mit Grippe - Die kuriosen Auswirkungen des Nichtraucherschutzes

Ein Zelt im Lokal, ein Kneipenfriedhof und die Raucher-Grippe: Während der Hotel- und Gaststättenverband heute über sein Vorgehen in Sachen Rauchverbot berät, haben viele Raucher, Nichtraucher und Wirte schon ihre Erfahrungen damit gemacht. Einige haben sie uns geschildert:

Rauchen macht krank – vor allem, wenn man es draußen in der Kälte tun muss. In Baden-Württemberg ist das Rauchen in Gaststätten seit fast vier Monaten verboten. Wem es nach einer Zigarette gelüstet, muss vor die Tür. Gerade in dieser Jahreszeit ist das natürlich gefährlich. Wer packt sich denn schon in seine Jacke, wenn er nur mal kurz nach draußen geht, um eine zu rauchen? Das macht man im Pulli, schnell ein paar Züge nehmen, fertig. Am nächsten Morgen dann: Kratzen im Hals, Husten, Schnupfen.

Ein Hoch auf den Nichtraucher-Schutz: Es ist ja schön, dass die Menschen vor Lungenkrebs geschützt werden. Allerdings gibt es jetzt eine neue Krankheit, die voll im Trend zu liegen scheint: die Raucher-Grippe.


Quelle


Antwort #31
am: 21. November 2007, 07:51:49

Offline Gitte

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Hallo,
alle Restaurants, in denen ich bisher war, haben noch nicht das Rauchverbot eingeführt...ich weiß ja nicht, wie es in Kneipen der Fall ist.
Das Beste finde ich immer noch, wenn in den Restaurants sogenannte zurückliegende Nichtraucherecken, Räume was auch immer sind und die Raucher dann 2 Meter vom Buffet weg sitzen, so geschehen vergangenen Freitag beim Chinesen...ich konnte mich vor Lachen kaum halten - wie blöd ist das denn ???

Und eines weiß ich auch.....ich stelle mich nicht wie ein Kleinkrimineller oder Jugendlicher an irgendeine Ecke und paffe gierig eine Zigarette, und hole mir dann auch noch diese Rauchergrippe - neeee, das mache ich nicht! Dann verzichte ich lieber...und trinke stattdessen einen Schnaps, soll ja auch viel gesünder sein, ist durchaus gesellschaftsfähig und auch nicht verboten. :freu:

Lieben Gruss
Gitte

Antwort #32
am: 21. November 2007, 08:06:23

Manu

  • Gast
Noch nicht liebe Gitte, womöglich muss man in Zukunft irgendwelche besonderen kriterien erfüllen um alkohol konsumieren zu dürfen :P Ich finde das geht schon zu weit das ganze. Bei uns in Ö darf man ja noch drin rauchen, da sind nur trennungen vorgesehen und es läuft eine kampagne 'katschikistan' frei übersetzt: keine zigarette ist an, um die bürger zum nichtrauchen im auto zu bewegen. In öffentlichen gebäuden ist es okay, draußen zu rauchen. Ich find das als nichtraucher schon mehr als bescheuert. Lg Manu

Antwort #33
am: 21. November 2007, 08:52:05

Offline fritz

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morgen manu,  :)
morgen gitte!  :)

    .....oder man geht ins "schweizerhaus" , kauft sich eine grosse stelze (eisbein), mit
    pommes, kren, senf, dazu ein grammelschmalzbrot um abschliessend zu den sechs
    "kruegerln" bier noch platz zu fuer die in pflanzlichem fett getauchten (getunkten)
    kartoffelpuffer zu haben. soll gesund sein.................asphaltierer behaupten das.

    na ja, man sieht, es kommt nicht nur auf die aeusseren werte sondern auch
    auf die inneren an (z.b.: lungen- oder leberwerte.) schwer zu(m) sagen.

    schoene gruesse  :)
    fritz

   

   
               
   
 
ruhig, unauffaellig, harmlos und bescheiden bleiben - so haste 4 asse in der hand - und die
5te karte sollte die herz-dame sein.

Antwort #34
am: 21. November 2007, 09:14:47

Manu

  • Gast
Guten Morgen lieber Fritz  bluemchen
jetzt weiß ich wenigenstens wo sich die Asphaltierer rumtreiben die eigentlich in meiner Strasse arbeiten sollten   :batsch: die sieht nämlich seit Monaten so aus wie im tiefsten Ostblock  :D

Sollte mal im Schweizerhaus nachsehen  >:(

Genau auf die inneren Werte kommt es an - Raucherlunge, Säuferleber  :D

Lg Manu  :love:

Antwort #35
am: 21. November 2007, 10:28:17

Offline Gitte

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Fettleber hast Du vergessen................ ;D

Gruß
Gitte, die nicht weiß, was ein Schweizerhaus ist.

Hier in der Gegend gibt es nur Pommes-Schranke

Antwort #36
am: 21. November 2007, 10:46:38

Offline fritz

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Sollte mal im Schweizerhaus nachsehen 
Lg Manu  :love:

   tagchen nochmal!  :)
               ja, manu, waere nicht schlecht. dort trifft man viele menschen.
               denn......boese zungen behaupten arbeit soll neben rauchen auch nicht
               das gesuendeste sein und deshalb muss man sich bestimmter
               ruhephasen unterziehen. mit elektrolytischen getraenken (z.b.: bier),
               kommunikation zur daseinsbewaeltigung (schimpfen, jammern, noergeln....),
               lotto-scheine und thema "fussball" ergaenzen das programm dann nahtlos.

              bis zur naechsten frage an den freundlichen kellner? "..haben sie auch
              zigaretten?"

              antwort:...."nein, hier ist rauchverbot aber draussen gibt es einen automaten.."

              was soll man dazu sagen?  :D :)
              fritz
               
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Antwort #37
am: 21. November 2007, 11:11:29

Offline fritz

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Gitte, die nicht weiß, was ein Schweizerhaus ist.

    tag schoen gitte!  :)

          in meinen worten einfach ausgedrueckt.:

            "schweizerhaus": im wiener prater (vergnuegungspark) ansaessige lokalitaet
            die ihre beruehmtheit durch das servieren von "stelzen" (eisbein) errungen hat.
            diese "stelzen" werden nicht nur im wasser gekocht sondern auch anschliessend
            nach massgabe des kuechenchefs knusprig gebraten. die kruste macht es aus.

       wichtig dazu einige "kruegerln" bier (meist von den freunden aus budweis). etwas
       kren, senf dazu, einige scheiben brot oder sonstiges gebaeck (jeweils extra  zu
       bezahlen). kartoffelpuffer vor oder nach dem essen ergaenzen wundervoll das
       perfekte dinner und ein oder zwei "klare" runden das ganze ab.

       na dann mahlzeit  :)
       fritz

       

           

       
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Antwort #38
am: 01. Dezember 2007, 10:02:49

Offline Ute13

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mittlerweile kennen wir in unserer unmittelbaren Umgebung schon einige Gaststätten die getrennte Raucher- Nichtraucherräume haben
und somit gönnen wir uns auch mal wieder den Genuss und gehen Essen.  :D

Wie clevere Wirte für ihre Raucher kämpfen

In Baden-Württemberg und Niedersachsen gelten bereits Nichtraucherschutzgesetze, in anderen Bundesländern folgen sie zum 1. Januar. Vor allem Kneipiers befürchten durch die Neuregelung Umsatzeinbußen. Sie suchen deshalb nach kreativen Lösungen. Welche sie gefunden haben, zeigen Beispiele aus Berlin.

Quelle

Antwort #39
am: 05. Dezember 2007, 15:13:00

Offline Ute13

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ich fand den Artikel köstlich zum Lesen.  :)
 


Wo sind wir hier denn eigentlich?
Kaum outet sich ein Nichtraucher als Ex-Raucher, wird er für manche Raucher zum Feindbild. Als sei der Ex-Raucher eine Art Landesverräter.

Ich glaube nicht alle Geschichten, die in den Zeitungen stehen. Ausser im «Bieler Tagblatt». Unwahres würde man dort ganz sicher nicht drucken. Trotzdem hatte ich kurz gestutzt, als da einmal Schwarz auf Weiss zu lesen war: «In der Stadt Biel darf seit Anfang Jahr auch in Kinderhorten und Kindergärten nicht mehr geraucht werden.»
Tatsächlich? Fängt diese Diskriminierung von Rauchern und Raucherinnen nun bereits im Vorschulalter an? Dürfen wir so mit unschuldigen Kindern umgehen, die bereits wegen der Klimaerwärmung nicht mehr viel zu husten haben? Zuerst entwöhnt man sie von der Mutterbrust und dann nimmt man ihnen auch noch die Zigaretten weg. Kein Wunder, können sie sich später in der Schule nicht mehr konzentrieren.
Als Ex-Raucher ist es mir ein grosses Anliegen, dass die Raucher und Raucherinnen nicht weiterhin dermassen unverschämt diskriminiert werden. Priska, mit welcher ich früher noch ganze Festabende lang durchrauchte, bis wir uns im Rauch nicht mehr gesehen haben, hat mir die Gründe eindrücklich erklärt: «Zuerst verbieten sie uns überall das Rauchen, dann dürfen wir nirgendwo mehr unsere Autos parkieren, irgendeinmal dürfen wir nicht einmal mehr Furzen. Alles wird genormt und verboten. Sag, wo sind wir hier eigentlich? Ist das noch eine Demokratie oder bereits die Türkei?»
Ich habe zwar nicht ganz begriffen, was die Türkei (wo statistisch gesehen, pro Person am meisten geraucht wird) mit dem Nichtrauchen zu tun haben soll, trotzdem gab ich ihr in allen Punkten recht. So kann es nicht mehr weitergehen. Wo sind wir hier denn eigentlich?
Und nun hat mir gestern Jean-Pierre, welcher als Romand französische Fernsehsender sieht, erklärt, zu welchen Auswüchsen die Raucherfeindlichkeit bereits in unserem Nachbarland geführt hat. Da dort das Rauchen auch in hohen Bürohäusern verboten ist, müssen die Nikotinabhängigen vom dreissigsten Stockwerk hinunter auf die Strasse gehen, um ihrem kleinen Vergnügen frönen zu können. Ein Fernsehsender hat nun ausgerechnet, dass ein Raucher für das Rauchen einer einzigen Zigarette, mit Hin-, Rückweg und Wartezeit vor dem Lift, durchschnittlich eine halbe Stunde benötigt. «Stell dir diesen volkswirtschaftlichen Schaden wegen dem Ausfall von Arbeitszeit vor» ,regt sich Jean-Pierre auf,»und dies alles nur, weil wir Raucher wie Schwerverbrecher behandelt werden.»
«Dabei ist das Passivrauchen für uns Nichtraucher sogar gesund», versuche ich ihn aufzumuntern.
«Wie denn das?» staunt Jean-Pierre.
«Das hat ein Schweizer Wissenschaftler herausgefunden. Denn offenbar gibt es keine genauen wissenschaftlichen Untersuchungen, die beweisen können, dass Passivrauchen gesundheitsschädlich ist. Diese Behauptung wird einfach von allen Leuten solange wiederholt, bis niemand mehr daran zweifelt.»
«Ja gut», ist Jean-Pierre irritiert, «aber direkt gesundheitsfördernd wird Passivrauchen schon nicht sein.»
«Also ich bin der lebende Beweis. Seit ich mit dem Rauchen aufgehört habe und nur noch als Passivraucher unterwegs bin, geht’s mir gesundheitlich besser.»
«Dafür wirst du mit grösserer Wahrscheinlichkeit von einem Auto überfahren werden», lacht Jean-Pierre.
Hä? Weshalb fällt jetzt der mir in den Rücken? Kaum outet sich ein Nichtraucher als Ex-Raucher, wird er für manche Raucher zum Feindbild. Als sei der Ex-Raucher eine Art Landesverräter, ein Spion, der im Kalten Krieg die Farben gewechselt hat und nun die Russen unterstützt.
«Das finde ich nicht nett von dir», bin ich beleidigt.
«Was?»
«Dass ich von einem Auto überfahren werden soll.»
«Aber das ist nur ein tout petit Bonmot. Das ist doch lustig: Weil es mehr Nichtraucher als Raucher auf der Welt gibt, werden doch auch mehr Nichtraucher von Autos überfahren», versucht er mich zu besänftigen.
Zu spät: «Dafür sterbt ihr Raucher viel leichter», sage ich.
«Ist dies nun ein Bonmot von dir?»
«Non, pas du tout, das ist nur die tout petit Wahrheit.»
«Aber das ist nicht lustig.»
«Genau.»
Niklaus Baschung

Antwort #40
am: 09. Dezember 2007, 05:37:03

Offline Reni

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guten Morgen,

nach meinem gestrigen Theaterbesuch, waren wir in einer der zahlreichen Kneipen rund um den Theaterplatz ;D da fiel mir sofort ein fleyer auf ,der überall auf den Tischen lag, mit der Überschrift "Protestaktion"

R Eine Initiative des Arbeitskreises zum Erhalt der Dorfwirtschaften und Kneipen
Rauchen erlaubt
Zum 1.1. 2008 soll der Nichtraucherschutz in Bayern durch den Erlass des bayerischen Gesetzestwurf umgesetzt werden.Der aktuelle
Gesetzentwurf sieht ein genrelles Rauchverbot in allen gastronomischen Einrichtungen vor.Ausnahmen sollen nur für geschlossene Gesellschaften gelten.
Der Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfwirtschaften und Kneipen (AEDK)hat sich zm Protest gegen der AEDK entschlossen
Auf Rauchen erlaubt sammelt der AEDK Protestunterschriften von Gastronomen, Brauereibesitzern und Privatpesonen.
Eine weitere Aktion des AEDK ist die Erteilung eines Hausverbotes in Wirtshäusern an die Mitglieder des bayrischen Landtages aus der CSU..
Es gibt viele Gründe, warum das bayrische GSG in seiner aktuellen Version abzulehnen ist.
Es schwächt den Mittelstand in der Gastronomie sowie im Brauereigewerbe enorm.
es wird mit 5 000 Betriebsschliessungen, einem Verlust von 12.000 bis 15.000 Arbeitsplätzen und spürbaren Umsatzrückgang gerechnet.
Bedauerlicheweise lässt sich der Bayerische Landtag nicht von der wirtschaftlichen Härte des Gesetzesentwurfes überzeugen.
jedoch ist es dem AEDK im persönlichen Gespräch mit der bayrischen CSU-Spitze gelungen, eine Revisionsklausel für eine Überprüfung nach Ablauf von 2 Jahren einzubringen.
Daher lohnt es sich weiterhin zu kämpfen, um die bayrische Brauerei-und Gaststättenverlandschaft,zumal vor dem dem Hintergrund steigender Bierpreise, zu erhalten.Der deutsche Hotel-und Gaststättenverband (DEHOGA)begleitet sogar eine Verfassungsbeschwerde wegen Verletzung der Berufsausübungsfreiheit für das Land Baden-Württemberg.Für Bayern zieht der AEDK die Einreichung einer ebensolchen Verfassungsbeschwere in Betracht.
Nichtraucherschutz darf und muss sein, dafür steht auch der AEDK ein.Jedoch nur mit ausgewogenen Maßnahmen, die allen Beteiligten gerecht zu werden, ohne Existenzen zu gefährden.

Noch mehr steht hier unter
Protestaktion
Ich habe keine Macken! Das sind Special Effects !!!

Antwort #41
am: 09. Dezember 2007, 09:59:31

Offline Ute13

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Guten Morgen Reni  :love:

warte mal erst das neue Jahr bei Euch ab  ;D
Wir sind mit den Gegebenheiten mittlerweile schon sehr vertraut und man schaut sich um, fragt nach, WO darf geraucht werden.
Es ist eine Qual.
Manch Gastwirte haben eine Notlösung aus dem Boden gestampft um die Raucher nicht zu vergraulen, z. Bsp. einen Pavillion mit Gasheizung wo im Sommer die Gäste draussen sitzen, das hatten wir bei unserer Weihnachtsfeier von der Abteilung.
Das hieß aber, 4 Kollegen saßen drin und 3 standen draussen  ;D.

Ist es nicht lachhaft wenn so eine Völkerwanderung (es waren ja noch mehr Gäste im Restaurant) beginnt   :-\  o.O

Liebe Grüße

Ute

Antwort #42
am: 12. Dezember 2007, 13:42:03

Offline Ute13

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oh liebe Reni lies das mal durch.

Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, die Bayern übertreiben es mal wieder total  :klatsch: :klatsch: :klatsch:


Oktoberfest wird rauchfreie Zone - Landtag beschließt striktes Rauchverbot in Bayern


Harte Zeiten für Bayerns Raucher: Ab Januar gilt dort das schärfste Nichtraucherschutz-Gesetz in Deutschland. Der Landtag beschloss am Mittwoch ein striktes Rauchverbot in Kneipen, Bierzelten, Diskotheken und Behörden - sogar das Oktoberfest ist betroffen.

Die CSU unter ihrem neuen Fraktionschef Georg Schmid hatte den Gesetzentwurf der Regierung Stoiber entscheidend verschärft. Dieser hatte - wie in den meisten anderen Bundesländern - abgetrennte Raucherzimmer in Lokalen und Ausnahmegenehmigungen für Festzelte vorgesehen.

Jetzt gibt es in Bayern Ausnahmen nur noch für geschlossene Gesellschaften. Bei Verstößen drohen Rauchern und Wirten Bußgelder.


Quelle

Antwort #43
am: 22. Dezember 2007, 19:27:19

Antwort #44
am: 27. Dezember 2007, 15:22:16

Barbara06

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na jetzt gehts aber los,die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank :motz: :motz:


Kurz vor dem Start des Gaststätten-Rauchverbots in acht weiteren Bundesländern zum 1. Januar hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), einen besseren Nichtraucherschutz auch in der Privatsphäre angemahnt. "Besonders wichtig ist mir die stärkere Beachtung des Nichtraucherschutzes im privaten Bereich, besonders gegenüber Kindern und Jugendlichen", sagte Bätzing. "Eltern sollten wegen der Gefahren des Passivrauchens nicht in Anwesenheit von Kinder rauchen, insbesondere nicht in Autos und Wohnungen."
 
Kneipiers sollen zufrieden sein
 
Bätzing zeigte sich optimistisch, dass Gastwirte durch das Rauchverbot in Kneipen und Restaurants keine Umsatzeinbußen hinnehmen müssten. "Durch das Rauchverbot besuchen verstärkt Nichtraucher und Familien mit Kindern Gaststätten", sagte sie. Zahlreiche Kneipenwirte und auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband teilen Bätzings Einschätzung jedoch nicht. Sie fürchten um das Überleben vor allem von Eckkneipen und wollen daher Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen das Rauchverbot einreichen.
 
Zum Jahresbeginn ist der Glimmstängel in Lokalen in elf Bundesländern grundsätzlich tabu. Bei den neu hinzukommenden Ländern handelt es sich um Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In Niedersachsen und Baden-Württemberg ist Rauchen in Gaststätten nur noch in abgetrennten Räumen erlaubt, in Hessen gilt das Verbot seit dem 1. Oktober.
Adresse:
http://www.n-tv.de/897152.html