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Autor Thema: An der Küste des Lichts zwischen Izmir und Bergama  (Gelesen 1002 mal)

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am: 15. März 2014, 09:17:05

Offline TC Melanie

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am 170414 um 15.15uhr auf ndr

Izmir, drittgrößte Stadt der Türkei und Hafenmetropole an der mittleren Ägäisküste Kleinasiens. "Tismuma" nannten die Hethiter die Siedlung vor 3.000 Jahren. Unter Griechen, Römern und Byzantinern wuchs "Smyrna" zu einer Weltstadt heran mit damals schon mehr als hunderttausend Einwohnern. Die Osmanen schließlich gaben ihr im 15. Jahrhundert den heutigen Namen mit dem Zusatz "Gavur Izmir", "ungläubiges Izmir", denn noch Anfang des 20. Jahrhunderts lebten hier mehrheitlich Christen, Griechen und Armenier. Fährschiffe überqueren unablässig die natürliche Hafenbucht von einem Stadtviertel ins andere. Tausende Pendler umgehen so den mörderischen Straßenverkehr der Viermillionenstadt morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends zurück in die Wohnviertel. Nirgendwo anders in der kleinasiatischen Türkei ist der Einfluss des Westens so spürbar wie in Izmir. Wenn irgendwo in Kleinasien die Menschen Kurs genommen haben auf Europa, dann in dieser Stadt, modern, weltoffen, kemalistisch. Im anatolischen Hochland östlich von Izmir liegt Sardis, die einst goldreiche Residenz des legendären Königs Krösus, im Hinterland des Golfs von Edremit das antike Pergamon, heute Bergama. Um die weite Meeresbucht breitet sich die türkische Olivenriviera aus. Das Öl der Olivenbäume begleitet seit der Antike alle Menschen, die hier zuhause sind, ihr Leben lang. Doch jetzt ist der jahrtausendealte Zauber dieser Landschaft an der Küste des Lichts von zerstörerischen Goldgruben bedroht.
Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.

Im Leben geht es nicht darum zu warten, bis das Unwetter vorbei zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen!


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