20. November 2017, 12:39:56

Reiseland Türkei - Deine Infocommunity!


Autor Thema: Ansturm auf Reisen in die Türkei  (Gelesen 66854 mal)

Antwort #585
am: 28. August 2017, 16:52:54

Offline Carlos

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Karl Born zu den Verlautbarungen des Herrn Gabriel  :hebaby:


Er ist schon ein richtiger Tausendsassa, unser Außenminister. Er ist kein Diplomat wie sein Vorgänger Steinmeier. Gabriel ist schnell, manchmal so schnell, dass nicht alle Gedanken hinterher kommen.

Seit fast Jahrzehnten galt in Deutschland: Das Auswärtige Amt befasst sich mit der Gefahrenlage für Deutschen im Ausland in zwei Varianten:

Reisehinweise soll heißen: Achtung, aufpassen, es gibt Probleme, also eine Art Gefahren-Ampel, die auf Gelb steht.

Reisewarnung soll heißen: Nichts geht mehr. Das Zielgebiet ist zu gefährlich, die Gefahren-Ampel steht auf Rot. Konsequenz: Der Veranstalter darf keine Touristen hinbringen und muss jene, die vor Ort sind, schnellstens zurückbringen. Wer für dieses Zielgebiet schon seinen Urlaub gebucht hat, darf kostenfrei stornieren.

Gabriel hat dieses eingeübte Verfahren erweitert.

Dritte Variante: Reisewarnung, die aber Reisehinweis heißt

Im Juli gab das Auswärtige Amt, lt. Gabriel auf seinen besonderen Druck, eine sehr heftige Reisewarnung für die Türkei heraus (Gefahr willkürlicher Verhaftungen usw.), nannte sie aber „modifizierten Reisehinweis“. Oder, um im obigen Beispiel zu bleiben: Die Ampel ist rot, wir sagen aber, sie sei weiterhin gelb (na ja, vielleicht ein etwas dunkleres Gelb). Damit konnten die deutschen Reiseveranstalter gut leben. Auch der Deutsche Reiseverband wurde nicht müde, das schöne Gelb der Ampel zu loben. Nach dem Motto: Alles bestens, nur in einem Punkt Vorsicht: Solltet ihr eventuell Erdogan auf der Straße sehen, wechselt vielleicht sicherheitshalber die Straßenseite.

Jetzt gibt es neu sogar eine vierte Variante: Die rote Ampel, die man nur in der Provinz sehen kann.

Der umtriebige Gabriel hat noch einen draufgesetzt. Von seinem Wohnort Goslar aus ließ er die Öffentlichkeit wissen, dass er von Reisen in die Türkei warne oder abrate oder wie auch immer formuliert. Da kamen seine Beamten im Auswärtigen Amt aber ins Rotieren, die Blutdrucksenkungsmittel sollen in Minuten verbraucht gewesen sein. War bestimmt nicht einfach Herrn Gabriel darauf hinzuweisen, dass diese Äußerungen nicht ganz konform mit den „modifizierten“ (schöne vernebelnde Beschreibung) Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes seien. Ergebnis, seine neue Verlautbarung sei seine private Meinung. Wenn er am Montag wieder im Büro sei, dann gelte natürlich seine offizielle Meinung .....


Quelle und mehr: http://karl-born.de/die-geschichte-des-reiserechts-muss-umgeschrieben-werden-dank-sigmar-gabriel/

Antwort #586
am: 28. August 2017, 20:11:40

Online TC Melanie

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Gott sei dank gibts für beide männer eine gute ausrede 😂 Je älter umso wunderlicher 😂
Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.

Im Leben geht es nicht darum zu warten, bis das Unwetter vorbei zieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen!

Antwort #587
am: 19. Oktober 2017, 07:45:54

Online TC Melanie

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Wenn der Gesamtmarkt schrumpft und Du Erfolg haben willst, musst du vom kleineren Marktvolumen einen größeren Teil abschöpfen“, sagt Hicabi Ayhan. Der Manager ist bei FTI als Group Destination Director für die Türkei zuständig und kann in diesem Jahr eine Erfolgsstory erzählen. So sei der Umsatz mit Türkei-Reisen im auslaufenden Geschäftsjahr um 20 Prozent und die Gästezahl um 18 Prozent auf imposante 816.000 gestiegen.

Das klingt erstaunlich angesichts eines Gesamtmarktes, der sich in diesem Jahr, ähnlich wie im Vorjahr bei rund 3,5 Millionen Türkei-Besuchern und damit um rund 30 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2015 einpendeln dürfte. Eines der Erfolgsrezepte liege in der starken personellen Besetzung der Türkei-Abteilung, sagt Ayhan. 40 Mitarbeiter seien ausschließlich mit der Türkei beschäftigt, beobachteten den Markt, überprüften, welche Hotels gut nachgefragt seien und welche nicht, checkten Preisbilder justierten das Angebot ständig. „Wir wissen genau,  welche Angebote zu welchem Preis funktionieren“, so der FTI-Manager.

Kapazitäten gehalten. Ein weiterer Punkt liege darin, dass sich FTI nach den Verhaftungen deutscher und deutsch-türkischer Staatsbürger in der Türkei und anschließenden Warnungen von politischer Seite nicht wie andere Anbieter aus dem Markt zurückgezogen habe. Das habe sich im Kurzfrist-Geschäft ausgezahlt, weil FTI sowohl im Flugbereich als auch in der Hotellerie noch Kapazitäten zur Verfügung stellen konnte. Wie schon im Vorjahr sei die Last-Minute-Nachfrage vor allem für die Sommerferien stark gewesen und habe FTI das beachtliche Gästeplus beschert. Dabei sei der Vertrieb über Online-Kanäle deutlich stärker gewesen als der Verkauf über stationäre Reisebüros.

Im nächsten Sommer will der Münchener Veranstalter erneut eine Schippe drauf packen und setzt dabei verstärkt auf  die türkische Ägäis. Dafür legt FTI eine eigene Charterkette mit der Fluggesellschaft Tailwind nach Bodrum auf, die mit 16 deutschen Startflughäfen hierzulande nahezu flächendeckend ist und obendrein zwölf weitere europäische Airports bedient. Auf diese Weise komme für die Ägäis eine zusätzliche Flugkapazität von rund 100.000 Sitzen zusammen, berichtet FTI-Pauschalreise-Chef  Sven Schikarsky. In die Sommersaison startet FTI dort bereits mit Beginn der Osterferien Ende März und beendet die Charterkette erst Mitte November.

Quelle: gloobi
Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.

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Antwort #588
am: 03. November 2017, 10:17:11

Online TC Melanie

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Erdoğan: ‘Wir brauchen neue Visionen für den Tourismus’
Der türkische Präsident sprach in einer Rede zur III. Tourismuskonferenz in Ankara davon, dass der Türkeitourismus in eine Sackgasse geraten sei und neue Visionen brauche.

Erdoğan wies in seiner Rede darauf hin, dass die steigende Zahl der Besucher der Türkei nicht mit einem ebensolchen Anstieg der Einnahmen aus dem Tourismus einhergehe, und sagte: „Es ist offensichtlich, dass unsere Tourismuspolitik in einer Sackgasse steckt und dass wir neue Visionen brauchen. In unserem Plänen für das hundertjährige Jubiläum der Gründung der Republik Türkei im Jahre 2023 haben wir uns auch bestimmte Ziele vorgenommen, die wir im Tourismus erreichen wollen.“

 

Erdoğan zufolge hat die Türkei große Schätze für den Tourismus zu bieten, sie hat es jedoch trotzdem nicht geschafft, zu einem entsprechend starken Anziehungspunkt zu werden. Nun gelte es, die Gründe hierfür zu eruieren.

 hier gehts weiter.... :click:

tja mein lieber tayyip, die gründe sind eigentlich jedem bekannt!  :ferdchen: und die asiaten werden das auch nicht rocken!
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