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Autor Thema: Sultan Ahmet Moschee - Die blaue Moschee  (Gelesen 3459 mal)

5 Antworten am Sultan Ahmet Moschee - Die blaue Moschee
am: 05. Dezember 2008, 00:52:26

Offline TC Melanie

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Die Sultan-Ahmed-Moschee (türkisch Sultanahmet Camii) in Istanbul wurde 1609 von Sultan Ahmed I. in Auftrag gegeben und bis 1616, ein Jahr vor dem Tod des Sultans, vom Schüler Sinans, Mehmet Ağa, erbaut. Sie ist heute, nach der Säkularisierung der Hagia Sophia, Istanbuls Hauptmoschee. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren, aber jünger als der Bau selbst sind. Kunsthistorisch bedeutsamer sind die Fliesen auf dem unteren Teil der Mauern und den Tribünen: Sie stammen aus der Blütezeit der Iznik-Fayencen und zeigen traditionelle Pflanzenmotive, bei denen Grün und Blautöne dominieren. Die Ausmalung des Innenraumes wurde auf Rosa geändert.








Die Moschee ist eines der wenigen islamischen Gotteshäuser der Welt mit sechs Minaretten. Nur die Hauptmoschee in Mekka hat eines mehr, das angefügt wurde, als die Sultan-Ahmed-Moschee sechs erhielt. Gemäß Hofchronisten hatte der Sultan bei der Auftragsvergabe vom Architekten verlangt, die Minarette zu vergolden. Da das aufzuwendende Blattgold aber das ihm vorgegebene Budget vollkommen überschritten hätte, "verhörte" sich Mehmet Ağa und machte aus dem türkischen Wort altın ("Gold") die Zahl altı ("sechs").

Der Gebetsraum ist mit 53 m Länge und 51 m Breite fast quadratisch. Die Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 23,5 m und ist 43 m hoch. Sie wird von vier Spitzbögen und vier flachen Zwickeln getragen, die wieder auf vier riesigen, 5 m dicken Säulen ruhen. 260 Fenster erhellen den Innenraum. Die bunten Glasscheiben sind moderne Nachbildungen der ursprünglichen aus dem 17. Jahrhundert.







Moschee und Hof waren von einer Mauer umgeben. Davon existiert nur mehr der Nordteil. Sie trennt die Moschee von den anderen Gebäuden der Külliye ab, die es heute noch gibt. In der angrenzenden Türbe, die für die Besucher geöffnet ist, ruhen Ahmed I., seine Frau und drei seiner Söhne, Osman II. (1618-1622), Murat IV. und Prinz Beyazıt.

Im oberen Teil des Hofeingangs auf der Westseite befindet sich eine schwere Eisenkette. Diese diente dazu, dass der Sultan, der den Hof zu Pferde betrat, an dieser Stelle seinen Kopf neigen musste, wenn er nicht an die Kette stoßen wollte. Dies diente als ein symbolischer Akt, damit der Sultan nicht erhobenen Hauptes, also in der Pose vollen Stolzes, die Moschee betreten konnte.

Quelle

Eintritt frei  :)
Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.

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Antwort #1
am: 09. Oktober 2010, 18:23:08

Offline Bienchen

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Die blaue Moschee haben wir am 30.09.2010 besucht. Eintritt nach wie vor frei. Besichtigung außerhalb der Gebetszeiten möglich - somit sollte es besonders freitags etwas problematisch sein, was man bei der Planung berücksichtigen sollte!  ;) Vor der Moschee muss man natürlich die Schuhe ausziehen und kann sich einen Plastiksack nehmen, in dem die Schuhe dann verstaut werden. Kopftücher werden am Eingang verteilt. Allerdings ist es vorteilhaft, wenn man sein eigenes Kopftuch -wie ich- dabei hat.  :yeah: Dennoch waren in der Moschee viele Frauen ohne Kopftuch zu sehen, was ich persönlich als Ignoranz gegen die Gegebenheiten angesehen habe.  :lieb: Aber jeder muss selbst wissen, was er tut.

Hier unsere Bilder:

Was immer auch geschieht: Nie sollt Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken! (Erich Kästner)

Antwort #2
am: 09. Oktober 2010, 18:36:29

Offline TC Melanie

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die farbenpracht im inneren ist gigantisch gell  thumbsup
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Antwort #3
am: 09. Oktober 2010, 18:46:28

Offline Bienchen

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Unbeschreiblich schön!  :yeah:
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Antwort #4
am: 09. Oktober 2010, 19:24:24

Offline Ute13

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Zitat
Vor der Moschee muss man natürlich die Schuhe ausziehen und kann sich einen Plastiksack nehmen, in dem die Schuhe dann verstaut werden.

wo wir dort waren hat man die Schuhe einfach in ein Schuhregal gestellt, blaue Säcke habe ich derzeit nicht gesehen.

Antwort #5
am: 09. Oktober 2010, 23:26:51

Offline Bienchen

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Hi Ute  :love:

bei den Menschenmassen wäre es vom Platz her wohl schwierig gewesen, die Schuhe unterzubringen geschweige denn sie hinterher wieder zu finden. Die hätten gestapelt werden müssen.  ;) Es so zu handeln, sie in den Beutel zu tun und dann mitzunehmen fand ich eine gute Idee.  :yeah:

LG Bienchen  :love:
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