Das Ihlara Tal ist ein Ort, den man unbedingt gesehen haben sollte, bevor man Kappadokien verlässt!
Nimmt man an einem von Kappadokien aus startenden Tagesausflug teil, kann man die Landschaft und den historischen Reichtum in Augenschein nehmen.
Das Ihlara Tal, durch das man auch entlang des Melendiz Flüsschens wandern kann, ist 10km lang und ungefähr 80 m tief. Von einem Ende zum anderen ist das Tal begehbar. Diejenigen, denen die Wanderung zu lang erscheint, haben die Möglichkeit, über eine Treppe in das Tal hinab und wieder hinauf zu steigen. Das ist zugegeben etwas anstrengend für diejenigen, die gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe sind, aber man wird wirklich reichlich belohnt!
An den Abhängen rechts und links des Tales finden sich bis zu 100, in die Felsen gehauene Kirchen. Die landschaftliche Schönheit schmückt den historischen Reichtum in angemessener Weise aus. Bunte Feldblumen, das Rauschen des Baches und die Schönheit des fliessenden Nass, das mit den Bäumen und deren Grün wetteifert!
Die meisten der Kirchen Egritas, Kokar Kilise, Pürenli Seki, Agacalti, Ala Kilise, Yilanli, Bahattin Samanligi, Kirkdamalti, Sümbüllü und Direkli stammen aus dem 11. Jhd., sind in gutem Zustand und für Besucher geöffnet.
Die Mehrzahl ihrer Namen erhielten sie von der Bevölkerung. Einige Kirchen, die in Privatbesitz sind, tragen die Namen ihrer Eigentümer.
Quelle: Türofed/Kaptid